Wohnprojekt

Zusammenleben heute

Warum eigentlich Wohnprojekte
Bisher gibt es für Menschen mit Behinderungen kaum Alternativen zur derzeit noch üblichen Wohnheim-Unterbringung. Dieses Problem betrifft mit zunehmendem Alter auch die jungen Leute, die unserem Verein Pro Down angehören. Dabei ist es der große Wunsch der (jungen) Erwachsenen zwischen 23 und 31 Jahren, so selbstbestimmt wie möglich und so betreut wie nötig, ihr eigenes Leben führen zu können. Seit September 2015 verfolgt der Vorstand unseres gemeinnützigen Vereins Pro Down Heidelberg in Kooperation mit dem Verein „Habito“ zielstrebig den Plan, für diese jungen Menschen ein alternatives Wohnprojekt zu realisieren. Dieses Ziel wurde Ende 2016 auch in der Vereinssatzung von Pro Down festgeschrieben. Da die „auszugswilligen“ Vereinsmitglieder hauptsächlich aus dem Umkreis von Schwetzingen kommen, lag es nahe, einen Termin beim Schwetzinger Oberbürgermeister Dr. René Pöltl zu vereinbaren, der sich eine dementsprechende Wohngemeinschaft sehr gut vorstellen konnte.

Wie es dann weiterging:
Im Oktober 2015 fand die erste Besichtigung eines Hauses in der Schützenstraße 6 statt, in dem das Wohnprojekt möglichst bald Wirklichkeit werden sollte. Die komplette Barrierefreiheit konnte nur durch den Abriss des maroden Hauses und anschließenden Neubau erreicht werden und war die Bedingung für das Engagement der angesprochenen Sponsoren. Entsprechende Entwürfe für einen Neubau wurden beauftragt. In mehreren Workshops konnten die „Wohnanwärter“ ihre Ideen und Wünsche zum gesamten Projekt äußern.
Acht junge Menschen werden in dem zentrumsnah gelegenen Haus künftig leben können. Inklusion wollen alle Beteiligten erreichen, indem sich das Haus nach außen hin öffnet – für gemeinsame Veranstaltungen, aber auch indem die Gemeinschaftsräume tagsüber, während die Bewohner arbeiten, Gruppen oder Vereinen zur Verfügung stehen.
Am 16. Dezember 2016 beschloss der Schwetzinger Gemeinderat den Vereinen Pro Down und Habito das Grundstück Schützenstraße 6 für einen symbolischen Betrag in Erbpacht zu überlassen. Nachdem diese Hürde auf der politischen Ebene genommen werden konnte, wurde ein Finanzierungsplan erstellt und mit dem Konzept potentiellen Sponsoren vorgestellt.

Unterstützung
Im Oktober 2015 fand die este Besichtigung eines Hauses in der Schützenstraße 6 statt, in dem das Wohnprojekt möglichst bald Wirklichkeit werden sollte. Die komplette Barrierefreiheit konnte nur durch den Abriss des maroden Hauses und anschließenden Neubau erreicht werden und war die Bedingung für das Engagement der angesprochenen Sponsoren. Entsprechende Entwürfe für einen Neubau wurden beauftragt. In mehreren Workshops konnten die „Wohnanwärter“ ihre Ideen und Wünsche zum gesamten Projekt äußern. Acht junge Menschen werden in dem zentrumsnah gelegenen Haus künftig leben können. Inklusion wollen alle Beteiligten erreichen, indem sich das Haus nach außen hin öffnet – für gemeinsame Veranstaltungen, aber auch indem die Gemeinschaftsräume tagsüber, während die Bewohner arbeiten, Gruppen oder Vereinen zur Verfügung stehen. Am 16. Dezember 2016 beschloss der Schwetzinger Gemeinderat den Vereinen Pro Down und Habito das Grundstück Schützenstraße 6 für einen symbolischen Betrag in Erbpacht zu überlassen. Nachdem diese Hürde auf der politischen Ebene genommen werden konnte, wurde ein Finanzierungsplan erstellt und mit dem Konzept potentiellen Sponsoren vorgestellt.

Baustelleneinweihung
Ende Februar 2019 konnten wir während unserer Baustelleneinweihungsfeier symbolisch den ersten Stein zu Fall bringen. Danach galt es im Laufe des Jahres so manche Schwierigkeit zu überwinden. Das alte Haus wurde mit Vorsicht und „händisch“ abgerissen. Architekt und Bauherren haben intensiv daran gearbeitet, dass das Bauprojekt weitergehen konnte. Besonders der Abriss und das Ausheben der Baugrube zwischen zwei direkt angrenzenden Bestandshäusern wartete mit technischen Schwierigkeiten auf, die aber schließlich alle gemeistert wurden. Die Nachbargebäude wurden gesichert und der Bau wurde begonnen. Am 14. Juni 2021 fand nach der Fertigstellung des Dachstuhls das Richtfest statt. Ab Juli 2021 erfolgte das Eindecken des Daches und der Einbau der Fenster.

Innenausbau und Status Quo Oktober 22
Der Innenausbau konnte ab Ende 2021 in Angriff genommen werden und dauert leider noch an. Handwerker sind in der jetzigen Zeit sehr ausgelastet und schwer zu finden. Der Parkettfußboden ist verlegt und wird derzeit geölt. Die Wandfliesen in der Küche werden gerade angebracht. Die Wärmepumpe ist angeliefert und die Grube dafür gegraben. Wir warten momentan auf das Material um die Balkone anbauen lassen zu können und auf den Anschluss des Abwassers. Die Gewerke sind voraussichtlich Ende Dezember 2022 abgeschlossen und dann können auch Möbel der Bewohner in die Zimmer gestellt werden. Der Einzugstermin wird sich zu unserem großen Bedauern auf Anfang Februar 2023 verschieben.
